Michael Snehotta ist ein Mensch und Sportler der Extreme. 2014 erwartet ihn die ultimative Herausforderung: 4 Ultra-Marathons auf 4 Kontinenten. 800 Kilometer durch Wüste und Gebirge, Dschungel und Steppe, Hitze und Kälte. Das Ziel: Möglichst viele Spenden für die Deutsche Krebshilfe erlaufen und im November als erster weißer Europäer das ULTRA AFRICA RACE in Burkina Faso gewinnen.

Michael Snehotta: Mensch, Sportler, Vorbild

Michael Snehotta ist ein Mensch, der in seinem Leben noch keiner Herausforderung aus dem Weg gegangen ist.

Mit unbeugsamem Willen, mentaler Stärke und dem Rückhalt seiner Familie hat der gebürtige Franke nicht nur brisante Bundeswehreinsätze und eine Krebserkrankung überstanden, sondern auch abenteuerlichste Extremläufe durch Dschungel, Wüsten, Steppen und Eislandschaften rund um den Globus.

Erfahren Sie mehr über Michael Snehotta – menschlich, sportlich, vorbildlich:

Michael Snehotta – menschlich

Gib jedem Tag eine Chance

Nach schwerer Jugend mit frühem Auszug aus dem Elternhaus landete Michael Snehotta bei der Bundeswehr. Eine Wette mit Kameraden im Bosnien-Einsatz führte zur ersten Marathon-Teilnahme im Jahr 2000 in Hamburg und infizierte ihn mit dem Laufvirus. 42,195 Kilometer wurden schnell zu kurz, so dass Michael Snehotta mit intensivem Training begann, um sich für immer längere und härtere Läufe zu qualifizieren. Das Handicap seines Schichtdienstes als Altenpfleger überwand Michael Snehotta, indem er den Weg zur Arbeit als Laufstrecke nutzte.

„Der Weg zur Arbeit war mein Training. Jeden Tag zwanzig Kilometer hin, zwanzig Kilometer zurück. Bei jedem Wetter. Und wenn ich Frühschicht hatte, bin ich eben um vier Uhr aufgestanden.“

Im Jahr 2006 gab er seine Altenpflegerstelle auf, um fortan seine Erfahrungen als Trainer und Referent zu vermitteln.
Ein härteres Handicap ließ sich nicht so leicht überwinden. Im Kampf gegen den Hautkrebs musste Michael Snehotta im Laufe des Jahres 2009 quälende Schmerzen, tiefe Depressionen und sechs Operationen überstehen. Dabei half ihm neben seinem unbeugsamen Lebensmut vor allem gezieltes mentales Training und natürlich das Laufen. Bereits wenige Wochen nach der letzten Operation konnte er das Training wieder aufnehmen…

„Dass ich durch meinen Sport Menschen helfen kann, ein schweres Schicksal zu bewältigen, erfüllt mich mit Stolz und motiviert mich, noch viele Kilometer für einen guten Zweck zu laufen.“

Das soziale Engagement lag Michael Snehotta stets besonders am Herzen. Trotz gravierender eigener Probleme hat er nie vergessen, sich für Mitmenschen in Not zu engagieren. Als offizieller Botschafter der UNICEF hat er seit 2006 einige tausend Euro an Spenden für Hilfsbedürftige erlaufen. Im Jahre 2014 geht Michael Snehotta weltweit für die Deutsche Krebshilfe an den Start.

Michael Snehotta – sportlich

Kraft entspringt unbeugsamem Willen

200 Kilometer bei 98% Luftfeuchtigkeit durch den Amazonas? 300 Kilometer bei 40°C durch die marokkanische Wüste? 600 Kilometer bei -50°C bei Windgeschwindigkeiten bis 200 km/h über den zugefrorenen Baikalsee?
Michael Snehotta stellt sich mit eisernem Willen, konsequenter Selbstdisziplin und intensiver Vorbereitung den härtesten Ultra-Wettkämpfen der Welt. Dabei schreckt er vor keiner Distanz, vor keinem Terrain, vor keiner Vegetation, vor keiner Höhe und vor keinem Klima zurück.   

„Mein größter Wunsch war und ist es, immer weiter zu laufen, die Grenzen des Machbaren zu erleben und zu überschreiten.“

Wo ein Wille, ist für Michael Snehotta immer auch ein Weg. Den Bosnien-Einsatz mit der Bundeswehr überstand er 1999 mit der Wette, beim Überleben den nächsten Hamburg-Marathon mitzulaufen. Seinen Kampf gegen den Krebs meisterte er 2008 auch, weil er sich schwor, im Überlebensfall den Traum seines Lebens wahr zu machen und am härtesten Rennen der Welt teilzunehmen: dem Jungle Run durch den Regenwald Brasiliens. Schon 332 Tage später wurde der Traum wahr…

„Vor der entscheidenden Krebs-Operation schwor ich mir und meiner Familie: Wenn ich das überlebe, laufe ich das härteste Rennen der Welt.“

In seiner Karriere als Marathon-, Extrem- und Abenteuerläufer hat Michael Snehotta seit Beginn dieses Jahrhunderts den Globus bereits mehr als zweimal umrundet. Allein im Training legt er wöchentlich weit über 100 Kilometer zurück, um 2014 ein weiteres ehrgeiziges Ziel zu erreichen: die erfolgreiche Teilnahme an vier der härtesten Ultra-Läufen der Welt auf vier verschiedenen Kontinenten. Als Krönung peilt Michael Snehotta als erster weißer Europäer den Sieg beim ULTRA AFRICA RACE an.

Michael Snehotta – vorbildlich

Als Sieger denken, um Sieger zu sein

Nur wer selbst brennt, kann in anderen Feuer entfachen. Michael Snehotta läuft nicht nur die härtesten Ultramarathons der Welt. Er ist außerdem heiß darauf, andere Menschen an seinen extremen Erfahrungen teilhaben zu lassen und sie zu motivieren, Schicksalsschläge zu überwinden und mit Willenskraft auch unmöglich scheinende Ziele zu erreichen. Bei seinen Vorträgen versteht Michael Snehotta es, seinen Erfahrungsschatz mit Leidenschaft, Kompetenz und rhetorischem Geschick so zu vermitteln, dass jeder davon profitieren kann.

 

„Nur, wer sich als Sieger denkt, kann auch Sieger sein.“

In Vorträgen schildert Michael Snehotta die Bewältigung seiner größten Laufaben­teuer und Herausforderungen. Er vermittelt dem Auditorium, wie man mit mentalem Training Tiefschläge überwindet und extreme Heraus­forderungen über­steht und führt vor, wie man sich körperlich und geistig in Bestform bringt und hält. Neben beein­druckenden Lauf­impressionen aus aller Welt erhalten Sportler wie Nicht-Sportler nachhaltige Anre­gun­gen für ihr eigenes Leben. 

„Ob beim Ultra-Marathon oder im alltäglichen Leben: Nicht der Schnellste und Stärkste siegt, sondern der, der denkt, dass er es kann.“

Wer anschließend mit dem Gedanken spielt, sich selbst an Ultra-Läufe heranzutasten, ist in Michael Snehottas Basic Adventure Camp optimal aufgehoben. In vier abenteuerlichen Tagen mit Übernachtungen in freier Wildbahn an der fränkischen Seenplatte wird das nötige läuferische und technische Know-how für das problemlose Überstehen extremer Distanzen von Michael Snehotta persönlich vermittelt. 

.